Arten der Artikulationsstörungen

  • ein Laut wird falsch gebildet z.B.: „Lispeln“ oder umgangssprachlich „S-Fehler“ oder beim „T“; „N“, „L“ ist die Zunge zwischen den Zahnreihen sichtbar
  • ein Laut wird gar nicht gebildet z.B.: „Metterling“ statt „Schmetterling
  • ein Laut wird durch einen anderen Laut ersetzt z.B.: „Tinderdarten“ statt „Kindergarten“ ; „Lutsche“ statt „Rutsche“ oder „hot“ statt „rot“.

Manchmal sind gleich mehrere Laute fehlgebildet, nicht vorhanden oder werden durch einen anderen Laut ersetzt, daher ist eine genaue Diagnostik der Artikulation notwendig.

Was sind die Folgen von Artikulationsstörungen?

  • „verwaschene“ und „undeutliche“ Aussprache
  • Störungen im Bereich der zwischenmenschliche Kommunikation (das Nicht-verstanden-werden)
  • Zahn- und Kieferfehlstellungen bei falsch gebildeten Lauten
  • Probleme beim Lesen und Schreiben (mangelde Buchstaben-Laut-Zuordnung)

Therapie der Artikulationsstörungen

Hier gilt der Grundsatz: „Erst wenn ich es wahrnehme, kann ich es verändern.“

Daher arbeite ich bei allen Arten von Artikulationsstörungen in den ersten Therapieeinheiten an:

  • der Hörwahrnehmung
  • dem Kontrast / der Differenzierung von korrektem und fehlgebildetem Laut sowie an
  • der Bewusstmachung des unterschiedlichen lautlichen Klangs, des Artikulationsortes und der Artikulationsart als Voraussetzungen für die im Anschluss folgende
  • Anbahnung des Ziellautes in bestimmter Reihenfolge auf allen linguistischen Ebenen (Laut, Silben, Wort, Satz, Text, Spontansprache)

 

 

Weiter zur Stottertherapie